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News | 05.08.2010 | Politik + Jagd (Originalzitat)Koalitionsvertrag : Jetzt haben wir den (grünen) Salat -
Wenig verheißungsvoll klingt, was im Koalitionsvertrag der rot-grünen Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen zum Thema „natur- und tierschutzgerechte Jagd“ vereinbart wurde: „Bestandteil einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und der Nutzung de... Politik + Jagd (Originalzitat) Koalitionsvertrag : Jetzt haben wir den (grünen) Salat -
Wenig verheißungsvoll klingt, was im Koalitionsvertrag der rot-grünen Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen zum Thema „natur- und tierschutzgerechte Jagd“ vereinbart wurde: „Bestandteil einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und der Nutzung des Offenlandes ist auch eine zeitgemäße Form der Jagd“, heißt es da.
Und weiter: „Hier wollen wir einen Paradigmenwechsel hin zur Nachhaltigkeit einleiten und das Jagdrecht an ökologischen Prinzipien und dem Tierschutz ausrichten (Ökologisches Jagdgesetz). Oberstes Ziel der Jagd muss der Schutz des Waldes vor zu hohen Wildbeständen sein. In Schutzgebieten darf nur gejagt werden, wenn der Schutzzweck dies erfordert. Wir beabsichtigen die Wiedereinführung der Jagdsteuer“. „Praktiken“ in Jagd und Fischerei, die „mit dem Tierschutz unvereinbar sind, wollen wir künftig untersagen“, ist an anderer Stelle zu lesen. Neuer Umweltminister ist der grüne Landtagsabgeordnete Johannes Remmel. (SE)
Originalzitat aus PIRSCH 15 / 2010 - Seite 7
Wir verweisen auf den eindeutigen FalconsWorld-Klartext! vom 04.08.2010.
Bestehen also insoweit in diesem Zusammenhang irgendwelche Unklarkeiten ?
Ist es demnach jetzt an der Zeit, endlich wach zu werden, oder eher nicht ? |
Klartext! | 04.08.2010 | Natur + Tierschutz„All up Stee“ – Was gemeint ist : Originalzitate -
„Auch beim Jagen mit abgerichteten Greifvögeln werden den zu bejagenden Tieren häufig Schmerzen zugefügt, die mit schonenderen Methoden vermieden werden könnten und deshalb gegen § 4 Abs. 1 S.2 verstoßen. Die Ausnutzung der natürlichen Grausamkeit... Natur + Tierschutz „All up Stee“ – Was gemeint ist : Originalzitate -
„Auch beim Jagen mit abgerichteten Greifvögeln werden den zu bejagenden Tieren häufig Schmerzen zugefügt, die mit schonenderen Methoden vermieden werden könnten und deshalb gegen § 4 Abs. 1 S.2 verstoßen. Die Ausnutzung der natürlichen Grausamkeit des Tötungsgeschehens in kein Mittel, das dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz entspricht. Der Mensch ist kein Raubtier, sondern verfügt aufgrund seines Verstandes über schonendere Mittel (vgl. Herling, Herzog, Krug aaO). Ob man den §§ 15, 22 Abs. 4 BJagdG oder dem § 3 BWildSchV eine gesetzliche Zulassung dieser Art der Bejagung entnehmen kann, erscheint zweifelhaft; selbst wenn man aber von einer Akzeptanz durch das Jagdrecht ausgeht, bleibt der Widerspruch zu § 4 Abs. 1 Satz 2 dennoch bestehen.“
aus
Hirt / Maisack / Moritz – Tierschutzgesetz (2. Auflage) Vahlens Kommentare
Kommentar zu § 17 TierSchG, Seiten 455 – 456 (Randziffer 23) ©2007
Hinweis:
Die Mitherausgeberin Frau Dr. Johanna Moritz ist Leiterin der Spezialeinheit Tierschutz (SE 6) am Landesinstitut Tiergesundheit und Futtermittel - Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
in Oberschleißheim bei München.
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist eine Behörde im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit (StMUG), Rosenkavalierplatz 2, 81925 München.
Das LGL unterstützt fachlich-wissenschaftlich das StMUG bei Stellungnahmen zu Rechtssetzungsvorhaben, Vollzugshinweisen, Begutachtungen von Veranstaltungen mit Tieren oder Tierhaltungen mit herausragender Tierschutzbedeutung (z.B. Tierbörsen und Jagdhundeprüfungen) und führt u.a. Schulungen für Amtsveterinäre durch.
Was gemeint ist:
FalconsWorld möchte mit der stets ergänzten Kritik und den Originalzitaten die Sensibilität der Jägerschaft und insbesondere der Falkner schärfen. Es soll verdeutlicht werden, dass die hier vorgetragenen Bewertungen von Sachlagen nicht nur einfach irgendwo aus der Luft gegriffen sind, sondern dass vielmehr ein reales Szenario entsteht, das die Falknerei massiv bedroht. Vor dem Hintergrund des obigen Zitates und der sich dahinter verbergenden Verfasser, was glauben Sie lieber Leser und liebe Leserin, was wird den Amtsveterinären in Vier-Augen-Gesprächen mit Vertretern der Fachbehörde LGL über die Falknerei „beigebracht“ ? „All up Stee!“ – Alles in Ordnung? Das ist es, was gemeint ist.
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Falknersheil? | 15.08.2010 | Beitrag zur Rettung der Welt- Klimakochbuch -
In einer Anzeige des BUNDladen.de – Schönes kaufen, Gutes tun! in der Ausgabe August 2010 der Zeitschrift SCHROT & KORN lesen wir auf der Umschlaginnenseite hinten – mithin somit Seite 67 – folgende Buchbewerbung:
„Klimakochbuch - Das Klimakochbuch zeigt, wie Sie in der Küche zur... Beitrag zur Rettung der Welt - Klimakochbuch -
In einer Anzeige des BUNDladen.de – Schönes kaufen, Gutes tun! in der Ausgabe August 2010 der Zeitschrift SCHROT & KORN lesen wir auf der Umschlaginnenseite hinten – mithin somit Seite 67 – folgende Buchbewerbung:
„Klimakochbuch - Das Klimakochbuch zeigt, wie Sie in der Küche zur Rettung unseres Planeten beitragen können. Mit einfachen vegetarischen und veganen Rezepten. Best.-Nr. 39.290 (12,95 €)“
Und weiter der Hinweis:
„Mit dem Kauf unserer Produkte unterstützen Sie die Arbeit des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.“
Welche Art der Arbeit unterstützen wir also mit dem Kauf dieses Kochbuches ?
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